Durch den Wind von Nathalie Fillion
Lesung mit dem Ensemble Thalia Theater Halle
Regie: Katka Schroth
Slash Gordon
Lieder ohne Reim und Komma
10. Mai 2012, 19.3o Uhr
Das groß angelegte Familienstück Durch den Wind entwickelte sich aus einer einaktigen Auftragsarbeit für die Comédie Française. Das bunte Personenarsenal einer generationen- und nationenübergreifenden Patchworkfamilie sucht in den Wirren von Globalisierung und Finanzkrise nach neuen Formen des Zusammenlebens, ohne dabei die eigenen, egoistischen Interessen aus dem Blick zu verlieren. Mit humoristischem Augenzwinkern, federleichtem Dialogwitz und einer schlafwandlerisch sicheren Figurenführung gelingt es der Autorin, „schwere“ Themen wie Alter, Demenz und kulturelle Identität zu behandeln, ohne dass dabei jemals ein mahnender Zeigefinger sichtbar würde. „Durch den Wind“, mit seinem unbedingten Glauben an das Funktionieren des Theaters, vermag es tatsächlich, unsere undurchschaubare überbordende Realität für einen Abend lang zusammenzuhalten. Aus dem Französischen von Christa Müller unter Mitarbeit von Laurent Mühleisen.

Slash Gordon
Slash Gordon: Sie sind Schauspieler, Musiker, Komponisten und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Sie übersetzen Texte in Ton, mit einem Wort, „traduction sonore“. Zusammengeführt durch ein erstes gemeinsames Bühnenprojekt im Rahmen ihres langjährigen Engagements in der 1996 von der vielbeachteten Bühnenautorin Claire Rengade gegründeten Lyoner Theatertruppe Craie, setzen die Mitglieder von Slash Gordon die durch und durch musikalisch angelegten Bühnentexte von Rengade gekonnt und einfallsreich ins Werk.

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